Komplexpraktikum Fernerkundung
Erik 3. Januar 2008
Sascha und ich waren schon vor den Weihnachtstagen in unserem Fernerkundungsgebiet unterwegs. Für alle die noch nicht vor Ort waren möchte ich in diesem Eintrag ein paar Tipps auflisten. Es ist sehr sinnvoll neben den Luftbildern auch eine Kopie der vereinfachten Karte mitzunehmen. Auf der Karte können dann nicht mehr vorhandene oder neu errichtete Gebäude kenntlich gemacht werden. Zusätzlich kann in der Karte die Anzahl der Geschosse der Gebäude eingetragen werden. Ich hatte bei der örtlichen Begehung damals noch meine Digitalkamera dabei (erspart nochmaliges hinfahren bei Ungereimtheiten). Wir waren damals rund 3 Stunden vor Ort, weil sehr viele unzugängliche und vor allem verwinkelte Gebäude das richte Erkennen der passenden Paare (Karte – Realität) sehr erschwerten. Die erstellten Digitalfotos wurden dann noch vor Ort in eine weitere Kopie der vereinfachten Karte eingetragen. Dabei wurde nicht nur der Standpunkt sondern auch die Blickrichtung und die Fortlaufendenummer des Bildes vermerkt. Das war es eigentlich was an Arbeit außerhalb der warmen 4 Wände erledigt werden muss.
Das nächste Problem was sich ergibt ist das erstellen der 2 Karten. Da dieseine kartographische Arbeit ist, stellen sich mir als Geodät die Fragen: Wie anfangen. Womit (Software?)
Ich habe mich damals dafür entschieden Autocad zu nutzen. Dafür habe ich mir als erstes eine digitale Version der vereinfachten Karte von www.dresden.de geholt. Diese habe ich dann mittels Einfügen->externe Referenzen->Bild zuordnen bei Autocad als Hintergrundbild eingebunden. Der Rest ist dann stundenlanges geklicker.
